Das Goldene Zeitalter des Kinos, das niemand wollte — Ep. 1: Sensiz Yaşayamam

EP. 01 · DAS GOLDENE ZEITALTER DES KINOS, DAS NIEMAND WOLLTE

Der Podcast existiert. Niemand hat ihn bestellt. Hier ist er trotzdem.

Das Goldene Zeitalter des Kinos, das niemand wollte ist eine Serie über türkisches Yeşilçam-Kino. Folge eins: Sensiz Yaşayamam (1977), der letzte Film eines der bedeutendsten türkischen Regisseure.

Diese Folge

Todkranke Geschäftsfrau Ayfer (Hülya Koçyiğit) erfährt, dass ihr ~ein Jahr bleibt. Sie reist nach Nordzypern und engagiert Ahmet (Cemal Gencer) zu ihren eigenen Bedingungen. Was folgt, ist eine der stillsten Liebesgeschichten des späten Yeşilçam — erzählt durch Schweigen und lange Einstellungen.

Was ist Yeşilçam?

Benannt nach einer Straße in Beyoğlu, Istanbul, war Yeşilçam das goldene Zeitalter der türkischen Filmwirtschaft — späte 1950er bis Mitte der 1980er. Auf dem Höhepunkt produzierte die Türkei 250–350 Filme pro Jahr: viertgrößter Filmproduzent der Welt.

Der Regisseur

Metin Erksan (1929–2012) gewann mit Susuz Yaz (1964) den Goldenen Bären in Berlin. Sensiz Yaşayamam war sein letzter Film — ein stiller, seltsamer Abschied.

Die Besetzung

Hülya Koçyiğit (geb. 1947) debütierte mit 16 in Erkşans Susuz Yaz und spielte in ~180 Filmen. Cemal Gencer spielt Ahmet, den Auftragskiller, der zu etwas ganz anderem wird.

Ob Yeşilçam das Kino Ihrer Kindheit ist oder eine neue Welt — drücken Sie Play. Niemand musste erst fragen.

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